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Montag, 24 April 2017
 
 
Unsere aktuelle Sendung am Dienstag, 18. April 2017, 20:04 Uhr

Und das sind unsere Themen:

In den Knast – Die Straffälligenhilfe ist die Brücke nach draußen 

Freiwillig und ohne Bezahlung ins Gefängnis, regelmäßig, das klingt erstmal ziemlich verrückt. Bei genauerem Hinsehen steckt aber viel Engagement dahinter: Der Caritasverband Wuppertal/Solingen und der Katholische Gefängnisverein für das Bergische Land bieten daher auch einen Kurs für Menschen an, die sich ein ehrenamtliches Engagement in der Straffälligenhilfe vorstellen können. Der Kurs beginnt am Mittwoch, dem 26.04.2017, 19.00 Uhr, im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen, an der Hünefeldstraße 54a, in 42285 Wuppertal. Bei neun Folgeterminen bis Ende Juni geht es dann unter anderem um den Gefängnisalltag, um Strukturen der Haftanstalten, Aspekte gesellschaftlicher Bedingungen und Hintergründe von Kriminalität und um den Umgang mit den Gefangenen als Ehrenamtlicher. Zum Kurs gehört auch der Besuch einer Justizvollzugsanstalt und Gespräche mit Gefangenen. Bernd Hamer berichtet. Interessenten können sich mit Renate Szymczyk, Koordinatorin des Ehrenamtes im Katholischen Gefängnisverein für das Bergische Land beim Caritasverband Wuppertal/Solingen, in Verbindung setzen: Tel. 0202/2805214, E-Mail:

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Auch in diesem Falle - ein wahres Motto! Fotos: CV/Urssu - Montage: Müller

In das Kino – „Una und Ray“ 

Una (Rooney Mara) sollte eigentlich in der Blüte ihres Lebens stehen. Doch die junge Frau befindet sich im seelischen Ungleichgewicht, wirkt verstört und verloren. In Rückblenden erfährt der Zuschauer, was passiert ist. Einst hat sie sich in ihren Nachbarn Ray (Ben Mendelsohn) verliebt – damals war sie 13 und er 40. Doch bei der harmlosen Schwärmerei bleibt es nicht. Der deutlich ältere Mann fängt ein Verhältnis mit der Minderjährigen an, missbraucht sie, obwohl sie es als Mädchen für die große Liebe hält. Nach einem missglückten gemeinsamen Fluchtversuch wird Ray zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. 15 Jahre haben sich die beiden nicht gesehen. Dann spürt ihn Una an seinem neuen Arbeitsplatz auf und verlangt nach Antworten. Während Ray mit der Vergangenheit scheinbar abgeschlossen und unter falschem Namen neu geheiratet hat, wollen Unas Kindheitswunden einfach nicht heilen. Dabei entbricht ein psychologisches Gefecht, das verstörend harte Wahrheiten ans Licht bringt. „Una und Ray“- ein Missbrauchsdrama, in dem eine junge Frau ihren ehemaligen Peiniger konfrontiert, von dem sie als Mädchen missbraucht wurde. Raphael Lepenies verrät, ob der Film sehenswert ist.

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Wenn die Vergangenheit gegenwärtig wird. Foto: Verleih

In das Theater – Alles nur Show 

Seit zwanzig Jahren ist das Wuppertaler Vollplaybacktheater um David J. Becher schon in Deutschland unterwegs, um die Menschen mit Vollplayback-Kunst zu beglücken. Alles ist weitgehend sinnfrei – macht aber Spaß! Auch gerade sind sie wieder auf großer Tour. Elena Daj hat mit den Vollplaybackern über die Truppe selbst und über das neue Stück gesprochen. Die Tour dauert noch bis Mitte Mai. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf www.vpt-show.de.

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Jetzt schon ein Klassiker: die Mischung aus "Hulk" und "Der grüne Bogenschütze"! Foto: VPT/Presse  

In das Museum - „KunstHochDrei“ 

Bildende Kunst, Musik und Literatur im Dreierpack! Das heißt im Tal „KunstHochDrei“ und das gibt es jetzt schon seit zehn Jahren. Ab dem 03. Mai gibt es insgesamt fünf Veranstaltungen dieser Reihe – einer Kooperation des Literaturhauses Wuppertal, der Musikhochschule und des Von der Heydt-Museums. Brigitta Hildebrand berichtet. Der Vorverkauf zu „KunstHochDrei“ läuft bereits. Karten gibt es an der Museumskasse. Weitere Infos: http://www.kmv-wuppertal.de/Programm.html  

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Das Team: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse, Anne Linsel und Dr. Gerhard Finckh. Foto: B. Hildebrand

Außerdem Neuigkeiten und Termine aus den Wuppertaler Pfarrgemeinden – zum Nachlesen: 

In den Gemeinden, die zu St. Laurentius gehören, wird bald Jubelkommunion gefeiert. Dies wird gefeiert, wenn die Erstkommunion 25, 50 oder 60 Jahre her ist. In St. Suitbertus wird am kommenden Samstag, 22.04., ab 18 Uhr 30, gefeiert. In St. Joseph und St. Marien am Sonntag, 23.04., ab 10 Uhr, und in St. Laurentius am Sonntag, dem 30. April, ab 11 Uhr 30. Jeweils mit einer Heiligen Messe. Danach findet für die Jubilare ein Umtrunk statt. Bitte für alle Feste vorher im Pfarrbüro anmelden. // Die Kontaktstelle von St. Antonius und Herz Jesu sucht ehrenamtliche Verstärkung. Anderen Menschen Gesellschaft leisten, kleine Einkäufe erledigen. Wer Lust und Zeit hat, kann sich telefonisch melden: Wuppertal 97 460 27. Oder einfach im Pastoralbüro melden. // Für Jugendliche in persönlichen Krisensituationen ist die Jugendschutzstelle des Caritasverbandes zuständig. In den letzten Jahren sind dort auch minderjährige Flüchtlinge untergekommen. Zusammen mit einer Kunstpädagogin sind künstlerische Arbeiten und Bilder entstanden, die noch bis zum 27. April in der Barmer Geschäftsstelle der Sparkasse zu den üblichen Öffnungszeiten gezeigt werden.

Die „KiloWatt“-Playlist:

 
Coldplay – Trouble (live)
Curtis Harding – Next time
Die Fantastischen Vier – MfG
Seeed – Top of the city
Oliver Koletzki – A tribe called Kotori (Radio Edit)
Sophie B. Hawkins – Now I lay down to sleep
The White Stripes – In the cold, cold night
Adam Green – Bluebirds
The Eagles – Hotel California (Live Acoustic)

Es moderiert Dirk Domin.


Unsere aktuelle Sendung am Ostersonntag, 16. April 2017, 19:04 Uhr

Und das ist unser Thema im „KiloWatt“-OstersonnTalk:

Kirche im Wandel?!


Im „KiloWatt“-SonnTalk geht es um die Zukunft der Kirchen. Den evangelischen und katholischen Kirchen gehen immer mehr Mitglieder verloren. Bis zu 200.000 Menschen im Jahr verlassen die Kirchen. Sowohl die katholische wie auch die evangelische Amtskirche. Wenn man Umfragen glauben schenken möchte, dann liegt das aber nicht unbedingt an der mangelnden Religiosität der Menschen. Häufige Gründe für das Fernbleiben der Gottesdienste und des Gemeindelebens, dass zum Beispiel für die persönliche Glaubenspraxis kein Priester benötigt werde. Viele Menschen sind sich zudem auch nicht mehr sicher, ob sich die Kirchen überhaupt noch auf das „Kerngeschäft“ konzentrieren. In einer Umfrage hat „KiloWatt“-Reporterin Elena Daj viele Wuppertaler über ihre Einstellung zum Glauben und zu den Kirchen in Deutschland befragt.

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Wohin? - Der „Pastorale Zukunftsweg“
 

Im „KiloWatt“-SonnTalk spricht Wuppertals Stadtdechant Pfarrer Dr. Bruno Kurth über die Möglichkeiten eines Wandels in der Katholischen Kirche. So eine Entwicklung kann, so Pfarrer Bruno Kurth, kann nur gemeinsam angestoßen werden. Eine Veränderung, nur von „Oben“ angeschoben, werde nicht die Lösung sein können. Vielmehr müssen Impulse von der Basis her an- und ernstgenommen werden. Dabei darf die Kernaufgabe, die Berufung, die man als Christ in der Nachfolge Jesu erhalten habe, nicht außer Acht gelassen werden. Das ist wird auch in der aktuellen Entwicklung des „Pastoralen Zukunftsweges“ sichtbar. Hierzu hat das Erzbistum Köln eine Diözesanstelle eingerichtet, welche Anstöße für einen Weg der Veränderung aufnimmt und zusammenfasst.

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Spricht von einer "Herausforderung": Pfarrer. Dr. Bruno Kurth. Fotos: Eduard Urssu 

Welche Impulse dazu gehören, erklären Pfarrer Dr. Bruno Kurth und Gemeindereferentin Sophie Bunse unter anderem in den zwei Dialogveranstaltungen „Geteilte Visionen“ am 26. und 27. April. Dann wird es auch um die Pastoralreisen auf die Philippinen gehen, zu denen der Erzbischof im vergangenen Jahr eingeladen hat. Die Veranstaltung am 26. April findet im Johanneshaus in der Normannenstraße 74 statt. Beginn ist um 18 Uhr. Das gleiche Thema wird auch am 27. April um 19.30 Uhr im Katholischen Stadthaus in der Laurentiusstraße 7 behandelt.

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Stehen Rede und Antwort: Gemeindereferentin Sophie Bunse und Pfarrer Bruno Kurth.

Sprich mit mir! - Alles eine Frage der Kommunikation?!

Die Kirche erreicht die Menschen nicht mehr. Die Kirche spricht mich nicht mehr an. In der Kirche wird nur noch über Belanglosigkeiten gesprochen. Die Kritik an der Kirche und ihren Repräsentanten ist vielfältig und zielt oft auf sprachliche Barrieren ab. Genau diese hat sich der Autor Erik Flügge in seinem Buch „Jargon der Betroffenheit: Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt“ vorgenommen: „Verschrobene, gefühlsduselnde Wortbilder reihen sich Sonntag für Sonntag auf den Kanzeln aneinander“, heißt es da. Doch wie kritisch und objektiv geht der Autor tatsächlich mit der Kirche und ihrer Sprache ins Gericht? Raphael Lepenies mit einer Buchvorstellung der etwas anderen Art.

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Der Bestseller des 30-Jährigen: Irgendetwas muss dran sein...Fotos: Autor / Verlag

Das Große im Kleinen – Die Hauskirchen in Wuppertal 

Neben den großen Amtskirchen, gibt es noch viele andere Gemeinschaften, die in christlicher Tradition Gottesdienste feiern. Eine dieser zum Teil kleinen Gemeinschaften trifft sich regelmäßig an der Haspeler Straße 30 - in einem Ladenlokal in Wuppertal-Unterbarmen.

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Transparent und niederschwellig - die Hauskirche: Von der WG ins Ladenlokal. Fotos: Elena Daj


Elena Daj
hat diese sogenannte Hauskirche einmal besucht. Weiter Informationen zur Hauskirche gibt es auch im Internet auf www.josefhong.wixsite.com/die-hauskirche.

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Nach dem Gottesdienst wird erstmal gemütlich in Wohnzimmeratmosphäre gebruncht.

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Elena Daj und das Gründungsteam: Die Brüder Josef und Jonathan Hong (l.u r.) und Paul Youk. (Mitte)

Das Alte neu – Das Berliner Plätzchen vermittelt den Glauben 

Wenn es einen Wandel innerhalb der Kirche geben soll, dann muss er von den Menschen in den Gemeinden mitgetragen werden, hat „KiloWatt“-Reporter Sebastian Schulz bei der Recherche zum „Berliner Plätzchen“ erfahren.

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Im Berliner Plätzchen in Oberbarmen sind die Zeiten der Zeit erkannt worden. Fotos: Sebastian Schulz

Im Berliner Plätzchen versuchen engagierte Mitarbeiter die Kirche wieder zu den Menschen zu bringen, und nicht umgekehrt. Auch, wenn dies die Seelsorger vor Ort vor ganz neue Herausforderungen stellt. Mehr Informationen zum Projekt der katholischen Gemeinde Sankt Johann Baptist gibt es im Internet auf www.dein-plaetzchen.de

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Einladung an alle: Herzlich Willkommen!

Der „KiloWatt“-Tipp:


Alle Ostergottesdienste in Wuppertal auf einen Blick gibt es im Internet. Auf www.katholische-citykirche-wuppertal.de sind Orte und Zeiten kompakt und übersichtlich zusammengestellt.

Die „KiloWatt“-Playlist: 


Ed Sheeran – I See Fire
Mumford & Sons – Believe
Bosse – Schönste Zeit
Nirvana – Come As You Are
Ellie Goulding – Paradise
Maria Mena – Good God
KISS – I Was Made For Loving You
Van Morrison – Back On Top

Es moderiert Eduard Urssu.


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