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Samstag, 06 Juni 2020
 
 
KiloWatt-TalKultur am zweiten Freitag im Monat PDF Drucken E-Mail

"KiloWatt"-TalKultur am Freitag, 08. Mai 2020 - 20:04 Uhr


Und das sind die Themen der Sendung:

Lichtbilder-Vortrag – Gregor Eisenmann schafft Augenblicks-Kunst

Er geht mit Licht, Bild und Ton gegen die Corona-Lethargie vor: der Videokünstler Gregor Eisenmann. Schon zahlreiche Licht-Klanginstallationen hat Eisenmann in Wuppertal und der übrigen Welt geschaffen.

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Farbe vs. Grau - wenn auch nur kurzzeitig: Eisenmann mit einer Installation... 

Zuletzt eine schöne Erzählung in Bild und Ton auf der Fassade des Opernhauses anläßlich des Openings von Engels 2020. Nun setzt er in Guerilla-Art seine Videoprojektionen gegen die coronabedingte Zwangsdigitalsierung ein. Sebastian Schulz berichtet. Mehr Infos zum Künstler gibt es hier: www.gregoreisenmann.de.

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...zum "Engels-Jahr 2020". Fotos: GE

Tunnellicht – Die Wuppertaler Bühnen erhalten eine dicke Finanzspritze

Die Wuppertaler Bühnen trotzen mit einem Hörbuch, einem LKW und einem satten Finanzpolster dem coronabedingten vorzeitigen Spielzeitende 2020. Daniel Siekhaus hat nicht nur ein großes mysteroöses Finanzloch im Bühnenbudget aufgedeckt, er ist angesichts der städtischen Unterstützung von 3,6 Mio für die beiden kommenden Spielzeiten des 3-Spartenhauses froh, dass alle, Künstler wie Betriebe, soviel Eigeninitiative entwickeln und ihre Talente nutzen, ein wenig Freude in die Corona-Kulturtristesse zu bringen.

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Läuft für Geschäftsführer Dr. Daniel Siekhaus und die Wuppertaler-Bühnen-Kultur. Foto: Stefan Fries  

„Zum Licht“ - Tony Craggs neue Skulptur auf dem Uni-Campus

Mit Licht und Energie zur Weisheit: Vor drei Jahren hatte der Rektor der Universität, Prof. Lambert T. Koch, den Gedanken erstmals gegenüber Tony Cragg erwähnt. Eine Agora im ursprünglichen Sinn fehlte nämlich an der Uni. Damit die Studenten und Lehrenden einen öffentlichen Platz zur Erbauung, Diskussion und Energiegewinnung für weitere wissenschaftliche Arbeit nutzen könnten. Das war die Idee, die Tony Cragg dann gerne aufgegriffen hat. Die tonnenschwere Skulptur trägt den Titel „Zum Licht“ und ist ein wohltuender Hingucker in der baulichen Steinwelt der Uni, denn das satte Rot kontrastiert positiv mit den inzwischen auch grünen Bäumchen auf dem Campus. Während die komplette künstlerische Leistung ein Geschenk des Künstlers ist, beteiligte sich die Universität an den Herstellungskosten und wurde dabei von der Kunststiftung NRW und dem Land Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Skulptur steht an der Gaußstraße, direkt gegenüber vom Audimax und Gebäude V/W.

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Ein echtes Spektakel: Tony Cragg schenkt der Uni eines seiner Kunstwerke. Fotos: Brigitta Hildebrand    

Das „TalKultur“-Gespräch „Auf ein Wort“ - mit Günter Weissenborn

Auch wenn es schade ist, aber die Weissenborns haben nun für sich entschieden, 30 Jahre - das ist für uns genug. Die Entscheidung, das überaus beliebte Marionettentheater am Neuenteich in Elberfeld aufzugeben, ist ihnen nicht leicht gefallen – aber schon länger schien sich eine neue Entwicklung abzuzeichnen:

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Die Marionetten - sie waren immer die Hauptdarsteller - auch in dem Stück...

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..."Sacre du Printemps". Fotos: Anna Schwart/Eduard Straub  

Ursula Weissenborn ist seit vielen Jahren zur Kunst mit Farbe und Pinsel, neuerdings auch zu Schneekugeln gewechselt, Günter Weissenborn schreibt – nicht mehr nur Stücke, was ihm als Dramaturg lag. Überdies: Es gab auch ein paar heftige Einschläge: Fiskus-Probleme, Wasserschaden und der Verlust eines großen Teils der über 700 Puppen! Und aktuell wurde die Gala zum Abschluss durch Corona ausgebremst. Aber – am Theaterort wird ein soziokulturell-therapeutisches Zentrum entstehen – sofern verschiedene städtischen Institutionen mitspielen...

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Diesmal unter den Marionetten - das Team um Günter und Ursula Weissenborn. (li.) Foto: Anna Schwart  

Die „KiloWatt“-TalKultur-Veranstaltungshinweise – von und mit Dirk Domin:

Vor Jahren hat das Autokino in Schwelm zugemacht. Aber aufgrund der Corona-Krise gibt es nun ein neues! Das Autokino Wuppertal auf dem Carnaper Platz zeigt seit dem 07. Mai jeden Abend einen Film. Die Betreiber der Programmkinos Rex und Cinema haben dies ins Leben gerufen, viele Sponsoren gaben Unterstützung. Tickets kosten 22 Euro – pro Auto, also für den Fahrer und eine weitere Person oder für beliebig viele Menschen, die im gleichen Haushalt wohnen. Weitere Infos sowie die Tickets gibt es auf www.autokino-wuppertal.de. // Wieder geöffnet hat der Skulpturenpark Waldfrieden. In der weitläufigen Parkanlage ist es leicht, sich nicht zu nahe zu kommen. Aktuell werden Skulpturen des britischen Bildhauers Michael Sandle gezeigt. Und Skulpturen sowie Malerei von Tony Cragg und Ian McKeever. Ein Teil der Parkanlage ist jedoch nicht zugänglich und im Eingangsgebäude muss eine Maske getragen werden, natürlich gilt das Abstandsgebot. Der Eintritt beträgt deshalb aktuell nur 8 Euro. Weitere Infos auf www.skulpturenpark-waldfrieden.de. Auch im Mai werden in Wuppertal kulturelle Eintöpfe gekocht. Online auf „Stew.one“ gibt es täglich wechselndes Live-Programm zu hören. Von Wuppertalern, für Wuppertaler. Unter anderem mit dabei: David J. Becher, Philippine Pachl sowie die Börse und das Loch mit Live-Musik, Talks und DJ-Sets - täglich meist ab 12 Uhr, oft bis den Abend hinein. Das Programm ist täglich online bei Facebook und Instagram nachzulesen. Links und Infos auf: www.stew.one.de. // Wenn das Essen im Lieblingsrestaurant schon nicht möglich ist, dann kommt das Lieblingsrestaurant eben ins Haus: Aktuell bieten viele Restaurants einen Lieferdienst an. Zum Beispiel die „Pizzeria Il Ghiotto“, das „79 Grad“ liefert ganze Menüs, der Museums-Lunchroom „Muluru“ bietet frische Mittagsküche für zuhause und das Restaurant „Shiraz“ gehobene Küche. Auch der Lieblingswein kann vielfach mitgeliefert werden.

Die „KiloWatt“-TalKultur-Playlist:


Rolling Stones - You can't always get what you want (@Home)
MGMT - Kids
Gentleman - Superior
Pink - Who knew
McCoy Tyner - We'll be togehter
Avicii - Forever yours
Rolling Stones - Living in a ghost town 

Es moderiert Brigitta Hildebrand.


Alle Beiträge sind hier nachhörbar: www.wupper-talkultur.de.
 
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