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Mittwoch, 18 Mai 2022
 
 
KiloWatt-TalKultur am zweiten Freitag im Monat PDF Drucken E-Mail

Die aktuelle Sendung am Freitag, 13. Mai 2022, 20:04 Uhr

Und das sind die Themen der Sendung:

Revolution(en) - „Zero, Pop und Minimal“

120 Kunstwerke sind Teil der aktuell laufenden Ausstellung im Von der Heydt-Museum unter dem Titel „Zero, Pop und Minimal“. Bis auf nur ein Exemplar stammen die Kunstwerke komplett aus den Beständen des Museums und datieren in die 60er und 70er Jahre. Die sind zwar schon 50 und mehr Jahre her, waren aber in ihren politischen Dimensionen sehr nah an unserer Zeit. Das bestätigt auch Museumsdirektor Dr. Roland Mönig, der diese Zeit als Epoche der Revolte in der modernen Kunst sieht. Während im 2. Obergeschoss des Museum epochale Kunstwerke jener Zeit wie eine filigrane und in sich bewegte Drahtskulptur von Harry Kramer stehen, bestechen in anderen Räumen Pop Art und Antikunst. Einen detaillierten Eindruck hat sich Brigitta Hildebrand verschafft. Weitere Infos: https://von-der-heydt-museum.de/besuchen/ausstellungen/zero-pop-und-minimal.

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Eine museale Zeitreise durch die Jahrzehnte. Foto: Sebastian Schulz

Homebase - Der „Insel e.V.“ im „Café Ada“

Noch dauert es ein wenig. Allerdings nähert sich das dreißigjähriges Jubiläum des Insel e.V. im traditionsreichen „Café Ada“ an der Wiesenstraße. 2019 bestand die Herausforderung darin, an die Tradition des Ada anzuknüpfen aber gleichzeitig einen Raum für künstlerische Experimente zu schaffen. Ada ist übrigens türkisch und bedeutet passenderweise Insel. Neben vielen Formaten in den Bereichen Tango und Salsa, Jazzsessions oder der schon Jahre bekannten Reihe „Literatur auf der Insel“ kamen die Beteiligten zum Schluss, daraus noch mehr machen zu wollen. Nun sollte ein spartenübergreifendes Angebot für die freie Szene geschaffen werden. Die Gründung des „Insel e.V.“ erfolgte dann im Oktober. Bis zum Jubiläum ist es zwar noch etwas hin. Die „KiloWatt“TalKultur begibt sich allerdings schon jetzt auf die Spuren des Vereins mit seinen tiefen Wurzeln im Café Ada. Mehr dazu gibt es auf www.insel.news.

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Das "Cafe Ada" - eine Wuppertaler Institution! Foto: André Müller

Das „KiloWatt-TalKultur“-Studiogespräch „Auf ein Wort...“ - mit Kerstin Hamburg

Es startete mit einer Idee für ein Festival, das Tanz und Film miteinander vereinen und Tänzer:innen und Kulturschaffenden ein Forum bieten sollte, sich zu präsentieren oder einen Weg zu finden, das zu tun. Aus der Idee wurde der Verein Tanzrauschen e.V., der inzwischen international bei Filmproduktionen unterstützt, selbst produziert und mit Festivals und Präsentation eine Plattform bietet. Im Studiogespräch erzählt Vorstandsmitglied Kerstin Hamburg, warum sie den Verein vor allem Multiplikator in der Szene sieht.

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Ein kommendes Projekt ist eine Multichanel-Videoinstallation aus Kanada in der Brotfabrik Overbeck 1904 in Duisburg unter dem Titel „1001 Lights“. Inhaltlich geht es um eine Performance mit hunderten Frauen in der Vorbereitung des Shabbat. Zwischen dem 21. und 29. Mai sind eine Ausstellung - täglich von 19-21 Uhr geöffnet - und Konzertprogramm geplant. Die genauen Termine und weitere Informationen gibt es hier: https://tanzrauschen.institute/1700JLID/category/1001-lights-brotfabrik-overbeck-duisburg.

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Die Multichanel-Videoinstallation "1001 Lights". Fotos(2): Sebastian Schulz

Der „KiloWatt“-TalKultur-Kalender – von und mit Dirk Domin – zum Nachlesen: 

„Unklumpen“: So heißt die neue Ausstellung im Skulpturenpark Waldfrieden. Der Künstler heißt Wilhelm Mundt und seine „Trashstones“ entstehen in einem sehr aufwändigen Prozess aus Müll, Atelierrückständen und Resten seiner alten Skulpturen. Zu sehen noch bis zum 31. Juli, aktuell immer von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Eintritt: 12 Euro – darin sind Dauerausstellung und weitere Ausstellung enthalten: https://skulpturenpark-waldfrieden.de/ausstellungen/wechselausstellungen/details/wilhelm-mundt. // Mai-Programm im „Loch“: Hano-Hiby-Abend: Der japanische Schlagzeuger Shoji Hano spielt zusammen mit dem Wuppertaler Saxophonisten Hans-Peter Hilby Energy Free Jazz. Start ist am 21. Mai ab 20 Uhr für 10 Euro im Vorverkauf. Und Ata Macias ist eine DJ-Legende. Der Betreiber diverser Clubs und Plattenlabel kommt am 25. Mai nach Wuppertal: https://loch-wuppertal.de/. // „Sweet Mambo“: Das ist eines der letzten Stücke von Pina Bausch aus dem Jahr 2008, das zwei Stunden lang, sehr farbenfroh und musikalisch von Portishead und Jun Miyake gestaltet wurde. Alles Informationen gibt es hier: https://www.pina-bausch.de/de/stuecke/detail/sweet-mambo. // „Stasikomödie“: Der krönende Abschluss der DDR-Trilogie von Leander Haußmann ist ab dem 19. Mai im Rex-Kino zu sehen. Das Ganze mit David Kross, Jörg Schüttauf, Henry Hübchen, Tom Schilling und Detlev Buck. Tickets im Vorverkauf und alle weiteren Informationen gibt es hier: https://wuppertalerkinos.de/portfolio-item/stasikomoedie-5-22-2-2/. // Kinderzirkus:
Der Kinderferienzirkus der Stadt Wuppertal wird schon jetzt geplant. In der zweiten Ferienhälfte im Sommer findet der ab dem 19. Juli jeweils sechs Tage lang auf dem Carnaper Platz in Barmen statt. Für Kinder von 6 bis 14 Jahren ist das eine Möglichkeit, zusammen mit der Zirkusfamilie Casselly die Manege frei zu geben. Der Kartenverkauf beginnt am 14. Mai: https://www.wuppertal.de/kinderferienzirkus.  


Es moderiert Sebastian Schulz. 

Alle Beiträge sind hier nachhörbar: www.wupper-talkultur.de.


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