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Montag, 27 Mai 2019
 
 
KiloWatt-TalKultur am zweiten Freitag im Monat PDF Drucken E-Mail

"KiloWatt"-TalKultur am Freitag, 10. Mai 2019, 20:04 Uhr


Und das sind die Themen der Sendung:
 

Stadtklang - Die 3. Staffel von "Sound of the City" 

Die Idee von „Sound of the City“ geht zurück auf eine Initiative der Wuppertaler Oper. Die Absicht dabei: eine Verbindung zu den Kunstschaffenden in der Stadt herstellen. Nach den Themen „Utopie“ und „Heimat“ lautet das Festivalmotto in diesem Jahr „wuppertal@night“. Dahinter versteckt sich ein buntes Nacht-Programm, das in dieser Spielzeit die Berliner Musikerin, Komponistin und Regisseurin Alexandra Holtsch und ihre Ausstatterin Sabine Mader zusammengestellt haben. Und zwar an ganz neuen Orten: „Oper goes Clubszene“: U-Club, Mauke, Loch und die Ölberger Kultkneipe „Marlene“ sind u.a. die Aufführungsorte dieses Festivals. Es geht um das Mystische der Nacht. Dazu treffen zwei klassische Nachtkompositionen von den Russen Igor Strawinsky und Modest Mussorksky im Laufe des Programms immer wieder auf zeitgenössische Klänge. Opernintendant Berthold Schneider geht es bei dem Festival darum, an sechs Abenden mit neuen Sichtweisen auf das Geschehen in der Oper aufmerksam zu machen. Die 3. Staffel von „Sound of the City“- vom 17. Mai – 29. Mai 2019. Das ganze Programm gibt es hier: www.bit.ly/SOTC_wuppertal. Los geht es jeweils um 21:30 Uhr, Karten zu 12 € bzw 19€ für das Finale. Tickets gibt es in der Kulturkarte am Kirchplatz oder unter 0202 563 7666 sowie an allen reservix-VVK-Stellen sowie auf www.oper-wuppertal.de.

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Die Soundcrew: (v.l.) Berthold Schneider, Alexandra Holst und Sabine Mader. Fotos: Brigitta Hildebrand

Machtklang – Die Shakespeare-Premiere „Richard III.“ 

Die blutigen Rosenkriege neigen sich ihrem Ende zu: Richard Gloster will seinem todkranken Bruder Edward um jeden Preis auf dem Thron nachfolgen.Vor Mord, Verleumdung und Verführung schreckt er nicht zurück, aber auch das Hofpersonal um ihn herum ist zutiefst korrupt und verkommen. Richard erschafft ein System der Angst und wird als König selbst Opfer von Angstträumen und bösen Prophezeiungen. So viel zum Inhalt. Der junge Hamburger Regisseur Henri Hüster, der sich dem Wuppertaler Publikum 2017 mit der Inszenierung von Thomas Melles „Bilder von uns“ vorgestellt hat, begreift Richard als eine vielstimmige, zersplitterte Persönlichkeit. In Shakespeares Stück, das in der kongenialen und hochpoetischen Übersetzung von Thomas Brasch auf die Bühne im Theater am Engelsgarten kommt, agieren sämtliche Figuren eigensüchtig, selbstmitleidig, kurzsichtig, gierig und übergriffig. Skrupellose Taten können nicht nur einem dämonisierten Richard III zugetraut werden – Richard ist wie alle und alle können Richard sein. Sebastian Schulz berichtet. Tickets gibt es in der Kulturkarte am Kirchplatz oder unter 0202 564 7666. Premiere: Sa 11. Mai, um 19.30 Uhr sowie am So., 12. Mai 2019, 18 Uhr. Dann am Do.,,16. Mai 2019, 19:30 Uhr und am Fr., 17. Mai 2019, um 19:30 Uhr. Es gibt noch weitere Termine im Mai und auch im Juni.

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Das Team: (v.l.) Henri Hüster, Hanna Rode, Thomas Braus u. Julian Rasmus Grüter. Foto: Sebastian Schulz 

Jubiläumsklang - 10 Jahre „Die Trockenblumen“ 

Seit 2009 steht das interkulturelle Damenduo „Die Trockenblumen“ - Marcia Golgowsky & Lilay Huser - zusammen auf der Bühne und erzählt seine gemeinsamen Abenteuer. Mittlerweile kennen und lieben viele ihre Geschichten. Sie sind bundesweit mit Gastspielen unterwegs und ihre Fangemeinde wächst stetig. Zum 10-jährigen Jubiläum zeigen die beiden Protagonistinnen nun eine ganz besondere Show, wie Marcia Golgowsky berichtet. Selten gespielte, szenische Bonbons, witzige Lieder, nagelneue Anekdoten und exklusive Überraschungen in einem ganz besonderen Programm. Wie immer mit viel Wortwitz und wunderbarer Situationskomik. „Die Trockenblumen“- Jubiläumsshow am 17. Mai, im LCB-Haus der Jugend Barmen. Tickets über www.wuppertal-live.de, VVK 15.-, Abendkasse 18 Euro.

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„Die Trockenblumen“ - v.l. - Marcia Golgowsky & Lilay Huser - sind wieder unterwegs! Foto: Patrick Ley

Der „-TalKultur"-Kalender von und mit Dirk Domin – zum Nachlesen:

Aktuell laufen einige spannende Filme im Rex Kino am Kipdorf: „Stan und Ollie“, ein Film über das Leben von „Dick & Doof“, „Kleine Germanen“ über Kinder, die zu Rechtsradikalen werden und „Das Ende der Wahrheit“ mit Ronald Zehrfeld über den Bundesnachrichtendienst. Details und Tickets auf www.rexwuppertal.de // Am Sonntag, dem 12. Mai, ist Premierenzeit: Der „Global Music Club“ ist ab 16 Uhr zu Gast in der Börse und dieser ist ebenso global wie lokal. Wuppertaler Künstler unterschiedlichster Sparten sind eingeladen – zu einer offene Bühne an fünf Abenden. Nach dem Kennenlernen und den Proben gehen die Abende jeweils ab 20 Uhr in eine Party über. Weitere Infos auch auf www.dieboerse-wtal.de. // „Er nimmt sie an die Hand und führt sie in das Schloss, die anderen folgen“ - lange wurde das Stück nicht mehr gezeigt in Wuppertal. Doch der zehnte Todestag von Pina Bausch hat dazu geführt, auch nochmal ganz alte Stücke zu zeigen. Die Wiederaufnahme ist ab dem 17. Mai an insgesamt acht Abenden zu sehen – Restkarten und Abendkasse vorhanden. Details auf www.pinabausch.de. // Am 18. Mai wird der „Hutmacher-Cup“ ausgetragen: Ein Dart-Turnier nach alter Schule. Maximal acht Vierergruppen. Jeder gegen jeden. Danach KO-Duelle bis zum bitteren Finale. Ab 19 Uhr, Anmeldungen über www.clownfisch.eu. // Zum ersten Mal im Innenhof der Elba-Hallen ist am 01. Juni das Open-Air von der Mauke. Details folgen noch, aber es wird elektronisch und technoid, so viel ist sicher. Neuigkeiten am besten zu sehen auf www.facebook.com/maukeclub.

Die „TalKultur“-Gesprächsreihe „auf ein Wort“- mit... Anna Storm und Gerhard Finckh 

Dr. Anna Storm ist die Kuratorin der Ausstellung „Peter Schenk – der berühmteste Elberfelder, der jemals in Vergessenheit geriet“. Im Gespräch erklärt sie, warum das so ist, wer der Künstler aus dem späten 17. Jahrhundert war und was ihn so berühmt gemacht hat. Ein Grund: Es hängt mit dem „Goldenen Zeitalter“ zusammen, denn Peter Schenk hat sich als Kartograf einen Namen gemacht und zudem beachtliche Einnahmen als Druckgrafiker mit einem kleinen Familienimperium erwirtschaftet. Dass er in Vergessenheit geriet, hat sicher mit seinem Wegzug nach Amsterdam zu tun gehabt. Das VdH-Museum zeigt nun seine faszinierenen Grafiken im Kontext der Werke seiner Zeitgenossen. Und einen Tipp hat Anna Storm für die Besucher: die Lesebrille nicht vergessen und ganz nah herangehen an die 80 filigranen kleinformatigen Grafiken von Peter Schenk. Ausstellungszeitraum: vom 14. April bis zum 25. Juni 2019.

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Während Anna Storm am Beginn ihres Weges steht, verabschiedet sich Dr. Gerhard Ficnkh als Leiter des VdH-Museums nach 13 Jahren in den Ruhestand. Sein Abschiedsgeschenk ist eine Präsentation der Musuemsschätze im Licht der letzten 100 Jahre. Dem ehemaligen Museumsleiter war es wichtig, den Bogen von den Revolutionsjahren nach dem 1. Weltkrieg 1919 bis in das Jahr 2019 zu schlagen, denn für Finckh ist dies ein Jahr, in dem das politische Gefüge der Welt wieder auseinanderzubrechen droht. Wie die zeitgenössischen Künstler darauf reagieren, und welche Schätze das Museum in großer Voraussicht angesammelt hat, zeigen die 130 Gemälde, Grafiken und Skulpturen.

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Das war´s dann! Zum letzten Mal vor der Presse: Gerhard Finckh. Fotos (2): Ralf Silberkuhl   

Dass das Museum diese Bilder sowohl im „Angeber-Raum“ als auch im „Kapellchen“ präsentiert, sind so die kleinen Anekdoten am Rande, wie man sie von Gerhard Finckh kannte und schätzte. Die  Ausstellung „1919 - 2019 – 100 Jahre Moderne“ - vom 14. April bis zum 22. September 2019. Alle weiteren Infos auf: www.von-der-heydt-museum.de

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Haben sich all die Jahre gut verstanden: Gerhard Finckh und Brigitta Hildebrand. Foto: Marion Meyer 

Die „TalKultur“-Playlist:


Hurts - Ready to go
Robbie Williams - Little wonders
Marteria&Yasha - Lila Wolken
Caro Emerald - A night like this
Alvaro Soler - Sofia
Calvin Harris - Feels
Matt Simons - Catch and release
Nat King Cole - Straighten up and fly right

Es moderiert Brigitta Hildebrand.

 
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