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Montag, 30 November 2020
 
 
KiloWatt-TalKultur am zweiten Freitag im Monat PDF Drucken E-Mail

"KiloWatt"-TalKultur am Freitag, 13. November 2020 - 20:04 Uhr

Und das sind die Themen der Sendung:

Leitfaden – Das Handbuch für Kulturschaffende im Bergischen

Die Kunst- und Kulturszene in Wuppertal und dem Bergischen Land ist sehr bunt und auch sehr engagiert. Dennoch werden viele tolle Kulturprojekte oft einfach deswegen nicht ausgeführt, weil für eine Förderung meist ein dicker Wust von Antragsformularen abschreckt. Der KulturCampus als eine Lehrveranstaltung der Bergischen Universität Wuppertal hat dazu nun ein sehr hilfreiches Handbuch herausgegeben. Es trägt den Titel „Nutshell.Entrepreneurship“ und stellt verständlich vor, wie aus einer guten Idee ein erfolgreiches und gefördertes Projekt werden kann.

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Foto: Sebastian Schulz

In Zeiten von Corona-Lockdowns eine wichtige Handreichung, um die Vielfalt von Kunst und Kultur zu erhalten und nicht wegen zu vieler formaler Hürden wie Antragstellung, Kostenplan und Förderung, etc einzustellen. Sebastian Schulz berichtet. Das Handbuch ist im Regionalverlag Editon Köndgen verlegt und für 10 Euro zu haben. Weitere Infos: www.edition-koendgen.de.

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KulturCampus: (v.l.) Lea Isabelle Sander, Annette Ziegenmeyer, Björn Krüger. Foto: Sunrise Harmony 


Leidgeprüft – Der Leiter des Von-der-Heydt-Museums zum zweiten Lockdown
 

„Ohne KUNSt und Kultur wird es still“ – diesen Aufschrei der Kulturszene in Deutschland haben auch die Leiter vieler deutscher Kunstmuseen geteilt. Von der Heydt-Chef Dr. Roland Mönig, der schon bei seinem Start im April ein Lockdown-Opfer war, sieht vor allem keine Vehältnismäßigkeit bei der aktuellen Maßnahme. Museen sind per se sichere Orte, betont er, denn Abstand halten gehört dort schließlich zur Tagesordnung. Nun sind einige schöne Veranstaltungen schon wieder verloren. Darunter auch die für den 15. November geplante Ausstellung zum Engelsjahr 2020 mit dem Titel „Vision und Schrecken der Moderne“. Was online noch geht, ist hier zu finden: www.von-der-heydt-museum.de.

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Für Dr. Roland Mönig sind die Lockdown-Kultur-Maßnahmen überzogen. Foto: Brigitta Hildebrand

Das „TalKultur“-Studiogespräch „Auf ein Wort...“ - mit Christoph Grothe 

Es wären mehr als 100 Veranstaltungen gewesen, mit denen Friedrich Engels 200. Geburtstag in Wuppertal zelebriert und gefeiert werden sollte. Wegen der Corona-Pandemie und dem ersten und zweiten Lockdown im Frühjahr und Herbst dieses Jahres ist das nun leider anders gekommen. „Engels2020“-Geschäftsführer Christoph Grothe will aber nicht Trübsal blasen und verweist auf die tolle Auftaktveranstaltung im Opernhaus mit der grandiosen Videoprojektion von Gregor Eisenmann und deren Rettung im Gaskessel Heckinghausen. Auch die Wandbilder einiger Wuppertaler Künstler an Hauswänden laden zu einem Engels-Rundgang ein: Info: Arrenberg: Gutenbergstraße/Ecke Senefelderstraße, Hünefeldstrasse 58, Cotton factory, Uellendahler Straße. 29. Und: Auch über das Projekt „Inside Out Engels“ - mit einem riesigen Rahmen an der Frontfassade des Engels-Hauses, der Platz für ein Mosaik aus S/W-Porträtfotos von 200 Wuppertalern bietet, kann der 28. November gefeiert werden. Eine schöne Sache ist auch dies: eine „Graphic Novel“ über Engels! Im Wuppertaler Verlag „Edition 52“ erschienenen, bildet der Historien-Comic Friedrich Engels als Comic-Figur ab - mit allen Widersprüchen seiner Persönlichkeit – vom Vordenker bis hin zu einem Kind seiner Zeit. Alle noch möglichen Termine und Veranstaltungen finden sich stets aktuell im Netz: www.engels2020.de.

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Mehr wäre schön gewesen! "Engels2020-Macher" Christoph Grothe im Studio. Foto: Brigitta Hildebrand 

Die „KiloWatt“-TalKultur-Veranstaltungshinweise – von und mit Dirk Domin: 

Das Programm vom „Eintopf-Radio“ Wuppertal läuft weiter. Auf Stew.one gibt es beinahe täglich Live-Sendungen. Zum Beispiel diese: „Dem der liebe J. seine Woche“! Die nächste Sendung mit David J. Becher läuft am Sonntag, 15.11., von 12 bis 13 Uhr. Bereits am Samstag, 14.11., gibt es ab 20 Uhr ein DJ-Set von den Börsen-DJs Lucas und Felix zu hören. Und das Archiv wird auch immer größer. Alles auf www.stew.one // Zusammen ein Haus bauen – das möchte das Pina Bausch Zentrum. Unter dem Titel „Under construction“ finden vom 21. bis zum 29. November Erforschungen, Träume und Visionen einen Raum. Künstler, Tänzer, Wissenschaftler und Bürger kommen zu Wort. Für ein künftiges, gemeinsames Pina Bausch Zentrum. Digital und gleichzeitig vor Ort wird dies stattfinden. Details auf www.pinabauschzentrum.de. // Weiterhin ein Hinweis vom Tanztheater sowie den Wuppertaler Bühnen: Tickets für abgesagte Veranstaltungen im November können ganz unproblematisch erstattet werden. Online gekaufte Tickets werden auf gleichem Zahlungsweg zurückerstattet. Bei der Kulturkarte gekaufte Tickets können unter Angabe der Bestellnummer und der Bankverbindung erstattet werden. Dazu einfach eine E-Mail an . Alle Details auch auf www.wuppertaler-buehnen.de. // Leider nur eine einzige Veranstaltung gibt es im November im Club „Loch“. Aber die jedenfalls klingt vielversprechend: Der gestreamte „Atelierbumms“ am 22. November, unter anderem mit Maik Ollhoff. Am Sonntag, 22. November, von 15 bis 20 Uhr. Details und der Link dazu auf www.lochloch.de. // Die Gastronomie leidet unter dem aktuellen Lockdown besonders. Doch in vielen Fällen kann zumindest das Essen aus dem Lieblingsrestaurant mit nach Hause genommen werden: Das Museumscafé „Muluru“ bietet den beliebten, täglich wechselnden Mittagstisch zur Abholung an. Speisekarte und weiteres auf www.muluru.de. Und das alljährliche Gänseessen ist in vielen Restaurants auch möglich. Die „Culinaria“ etwa bietet eine Gänsekiste für 4 Personen für 99 Euro an. Abholung an der Stadthalle zum Wunschtermin. Alle Details auf www.catering-culinaria.com.

Die „KiloWatt“-TalKultur-Playlist:  


Coldplay - A sky full of stars

Adele - Rolling in the deep
Lost frequencies - Are you with me
Capital cities - Safe and sound
Zaz - Toujours
De Phazz - Happiness
Sia - Cheap thrills
Coldplay - Viva la vida
Shakira – Whenever, Wherever

Es moderiert Brigitta Hildebrand.

 
Alle Beiträge sind hier nachhörbar: www.wupper-talkultur.de.
 
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